Cabrera: eine einsame Insel
– Mit dem Speedboot ins Naturschutzgebiet und zur „blauen Grotte“ –

Eines meiner Highlights auf Mallorca war ein Tagesausflug zur kleinen Insel Cabrera, die der Südküste Mallorcas vorgelagert ist. Ausgangspunkt der Halbtagestour ist der Hafen in Colonia Sant Jordi. Von dort aus geht es mit dem Speedboot in knapp 30 Minuten zur Anlegestelle der Insel. Die Fahrt allein ist schon ein riesen Spaß, wenn einem Wind und Meerwasser um die Ohren peitschen, während die ersten Felsformationen vorbeizischen. 


Cabrera
An der Insel angelangt, wird man einer kleinen Anlegestelle an Land gelassen und hat dann (je nachdem welche Tour-Länge man gebucht hat) Zeit, die Insel zu erkunden. Ich hatte mich damals für die dreistündige Tour bei “Excursions a Cabrera” für 46 Euro entschieden und bei dieser blieb leider nicht so viel Zeit, wie ich sie gerne dort verbracht hätte. 
Als erstes solltest du auf den kleinen Berg zur Burg hinauf steigen. Von dort oben hast du eine wahnsinnig tolle Aussicht! Das Meer ist so wunderschön dunkelblau und leuchtet im Kontrast zum rötlichen Sand und den dunkelgrünen Pflanzen. Herrlich! 
Danach schaffst du es – auch bei der kurzen Tour – noch kurz zur kleinen Badebucht. Der Strand selbst ist nicht paradiesisch, aber das Wasser herrlich klar und es gibt auch ein paar Fische zu entdecken. Toll ist auch der Blick durch den Eingang der Bucht hinaus auf das offene Meer und die schöne Natur ringsherum. 


Die blaue Grotte
Die Insel strahl eine enorme Ruhe aus und ich wäre gern noch länger geblieben. Doch viel zu schnell musste man sich wieder im Boot einfinden um den Rückweg anzutreten. Auf dem Weg gibt es dann allerdings noch einen kurzen Stop in der “Cova Blava”, einer kleinen Ausbuchtung im Fels, in der das Meerwasser in einem dunklen Blau schimmert. Wer will, kann vom Boot aus hineinhüpfen und seine Runde drehen. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen! Allerdings muss ich zugeben, dass es ein ganz bisschen unheimlich war, in so dunklem Gewässer zu schwimmen, ohne einen Schimmer davon zu haben, was da so unter einem ist…

 

 

Es Trenc
Zurück am Hafen angelangt, hat man (zumindest bei der kurzen Tour) noch etwas Zeit für einen Abstecher nach Es Trenc. Der Name ist bekannt für einen der schönsten Strände Mallorcas. Leider hatte ich wohl Pech, denn als ich da war, war es alles andere als paradiesisch. Angeschwemmte Algen so weit das Auge reicht und auch einiges an Müll. Der graue Himmel tat sein Übriges, so dass hieraus kein langer Aufenthalt wurde. 
So kam es dann aber, dass ich spontan auf dem Weg einen spontanen Stop in dem Salzwerk “Salinas de Es Trenc” einlegte. Vor den mittlerweile schwarzen Gewitterwolken zeichneten sich die großen weißen Salzhügel ab und in dem niedlichen kleinen Hofladen lässt es sich herrlich nach kleinen Mitbringseln für die heimische Küche stöbern. Sehr zu empfehlen ist das Flor de Sal mit Chili! 

 

 

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