Ein Jahr später.

Ein spannendes, buntes Jahr liegt hinter mir. Ein Jahr ohne eine lange Reise, dafür mit Alltag und festen Urlaubstagen. Eigentlich kein besonders aufregendes Jahr – so dachte ich. Aber rückblickend muss ich sagen: ich habe alles rausgeholt, jede frei Minute genutzt und am Ende doch ganz schön viel erlebt: 

Das zweite Halbjahr in Fotos 
– Fotoparade 2017 Teil 2 –

Zack! Gefühlt gerade erst zurück von meinen 5 Monaten in Südostasien und kaum erst die Koffer ausgepackt, ist auch schon das zweite Halbjahr rum. Das bedeutet: es ist Zeit für die Fotoparade auf dem Reiseblog “Erkunde die Welt”, an der zahlreiche Reiseblogger teilnehmen.

Aufgabe ist es, mindestens die sechs schönsten Fotos des zweiten Halbjahres von 2017 vorzustellen.
Der besondere Kniff: die Fotos müssen verschiedenen Kategorien zugeordnet werden.

Diesmal lauten die Begriffe:

„Schönstes Foto“

und mindestens 5 der folgenden 10 Kategorien:

„Landschaft“
„Licht“
„Schwarz-Weiß“
„Tiere“
„Natur“
„Nahaufnahme“
„Stadtbild“
„Farbkontrast“
„Essen“
„Aussicht“

Also galt es mal wieder, sämtliche Ordner zu durchsuchen – die meisten davon habe ich noch gar nicht veröffentlicht.
Was ist denn eigentlich so passiert im zweiten Halbjahr? Ich wohnte in Bangkok, reiste nach Bali, kehrte zurück nach Hamburg, campte in Dänemark, Surfte in Holland, Feierte in Berlin und besuchte Dublin.
Und wieder einmal war es gar nicht so einfach sich zu entscheiden, welche Motive die schönsten dabei waren… 

 

Landschaft
Bilderbuchreisterrassen im Norden von Bali: Völlig unerwartet, auf dem Weg zu einem Wasserfall entdeckten wir diese wunderschöne Landschaft am Wegesrand. Keine ausgetretenen Schlammpfade, keine Völkerwanderung, nur ein einzelner Reisbauer, der seiner Arbeit nachging. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

 

Licht
Geordnetes Chaos: Der Train Market in Bangkok. Grandiose Sicht vom gegenüberliegenden Parkhaus (übrigens auch zum Sonnenuntergang sehr schön), ein kleiner Bummel und abgerundet mit leckerem Thai-Barbecue. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

Schwarz-Weiß
“Doors of Dublin”: Egal wie grau das Wetter ist, die bunten Türen machen Laune – und die Speicherkarte ganz schnell voll…

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 


Tiere
Der schönste Sonnenuntergangs-Platz in Hamburg: Schwanenwik an der Außenalster. Der Name ist übrigens Programm, denn die Grillwiese muss man sich stets mit den langhalsigen Vögeln teilen. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

Natur
Schnee oder Wellen? Naturgewalt: Bei heftigem Sturm ließen wir uns in Dänemark nachts im Van durchschütteln und sprangen am Morgen auf die Surfboards. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

Nahaufnahme
Balinesische Tänzerin in Ubud: Für europäische Ohren und Augen ungewöhnlich, aber faszinierend zugleich.
Beim balinesischen Tanz werden sämtliche Körperteile eingesetzt – jeder kleine Finger und sogar die Augen! 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

Stadtbild
Graffitis so weit das Auge reicht: ein Teil der Hackeschen Höfe in Berlin. Hier könnte man stundenlang bunte Straßenkunst und chaotische Schriftzüge entdecken. Wäre es da nicht so kalt…

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 


Farbkontrast
Dem Alltag entfliehen: Manchmal hilft eine kleine Farbveränderung – zum Beispiel nach Holland. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 


Essen
Teatime in Dublin: die wohl besten Macarons im “Ladurée”. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

Aussicht
Wanderweg an den Klippen von Howth. Nur eine knappe halbe Stunde Zugfahrt entfernt von Irlands Hauptstadt wartet dieser phantastische Küstenstreifen auf einen Sonntagsspaziergang. 

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

 

Schönstes Foto
Spektakulärer Sonnenaufgang auf Bali’s Vulkan “Batur“: Nach einer anstrengenden Nachtwanderung, bibbernden Wartezeit auf dem Gipfel und Nervosität, ob sich Nebel und Wolken rechtzeitig verziehen würden. Taten sie und zwar genau zur richtigen Zeit.

Fotoparade 2-2017: Meine Highlights des zweiten Halbjahres fotoparade

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katetravels 2017
– Ein Jahresrückblick –

Traveling
It leaves you speechless,
then turns you into a storyteller.

Wow. Was für ein Jahr!
Das Jahr 2017 war ein ganz besonderes für mich:

Ich bin viel gereist, war 5 Monate unterwegs;
habe neue Menschen und Kulturen kennen gelernt;
bin geflogen, gefahren auf Erde und Wasser, gelaufen und gepaddelt;
habe viel entdeckt, erlebt und berichtet;
22.270 Fotos geschossen und 89.835 Wörter veröffentlicht;
neue Dinge ausprobiert;
viel über mich selbst gelernt . 

Ich lief durch staubige Landschaften und glänzende Pagoden Myanmars;
futterte mich durch die Küche Vietnams;
sah die Gegensätze Kambodschas mit eigenen Augen;
erfuhr das Lächeln Thailands und lernte es lieben; 
ließ mich von Hongkong eines Besseren belehren;
von Singapur zum Weinen bringen;
von Bali inspirieren.

Ich kehrte zurück nach Deutschland;
kam nicht richtig an und wollte wieder los;
feierte, tanzte, lachte, weinte;
spielte Yin und Yang mit Jura und Yoga;
besuchte Freundinnen in Holland, Berlin und Dublin;
jagte Wellen in Deutschland, Holland und Dänemark hinterher;
campte an meinem liebsten Spot in Dänemark.

 

 

Ich war in 10 Ländern;
sammelte unzählige Eindrücke;
teilte sie mit meinem liebsten Reisebegleiter
und schmiedete Pläne für’s nächste Jahr.
Vielen Dank für’s begleiten meiner Reisen;
für’s Lesen und Mitfiebern;
das Abenteuer geht weiter! 

Katetravels 2017 - Ein Jahresrückblick

Euch allen ein tolles Jahr 2018 – mit ganz vielen Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen.

Eure Kate.

Ein halbes Jahr in Fotos
– Fotoparade 2017 Teil 1 –

Michael von “Erkunde die Welt” richtet zum 5. Mal eine Fotoparade aus, an der zahlreiche Reiseblogger teilnehmen.

Aufgabe ist es, die sechs schönsten Fotos des ersten Halbjahres vorzustellen.
Der besondere Kniff: die Fotos müssen sechs Kategorien zugeordnet werden.

Diesmal lauten die Begriffe:

„ungewöhnlich“
„entspannt“
„fern“
„beleuchtet“
„alt“
„schönstes Foto“

Für mich ist es nicht nur die erste Teilnahme, sondern auch ein ganz besonderer Anlass, denn nicht nur ist heute Einsendeschluss – es ist auch mein letzter Tag in Bangkok.
Nachdem ich diese aufregende Stadt drei Monate lang mein Zuhause nennen durfte, geht es morgen früh weiter nach Bali und dann zurück nach Deutschland. Damit endet eine großartige Zeit, in der ich soviel gesehen und erlebt habe, dass es sich wohl kaum in sechs Fotos zusammenfassen lässt.

Ich werde es dennoch versuchen – und wie der Zufall es will, habe ich im letzten halben Jahr exakt sechs Länder besucht – eines für jede Kategorie.

Also lasst euch nochmal mitnehmen, auf einen Rückblick meiner Reise…

 

ungewöhnlich
Bei einer Reise durch Asien gibt es ständig Situationen und Anblicke, die ungewöhnlich sind. Doch “ungewöhnlich” ist ziemlich relativ und man gewöhnt sich erstaunlich schnell an die “Ungewöhnlichkeit”. Irgendwann saßen wir neulich auf dem Balkon einer Bar und merkten erst nach einer halben Stunde, dass ein ca. 1 Meter dicker Strang an Stromleitungs-Wirrwarr direkt vor unserem Auge hing. Wir hatten uns mittlerweile offenbar so sehr an die allgegenwärtigen Kabelsalate gewöhnt, dass wir sie einfach nicht mehr wahrnahmen…

Es gibt aber dennoch einen Ort, der war so ungewöhnlich, dass er auch bei aller Relativität und Subjektivität ungewöhnlich bleibt:
Ein Camp an einem unterirdischen See in einer Höhle im vietnamesischen Dschungel. Wir haben dort einen Nachmittag und eine Nacht verbracht, lauschten zum Einschlafen dem Schwalbengeschnatter und Flügelschlagen der Fledermäuse und erlebten die komplette Finsternis.

Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres FopaNet
Hang En Cave, Phong Nha Ke Bang Nationalpark, Vietnam

 

entspannt
Zu dieser Kategorie gehört natürlich ein Strandbild. Doch welches? Wir haben Strände in Vietnam, Kambodscha und Thailand besucht. Der schönste und paradiesischste war ganz klar auf dem kambodschanischen Koh Rong Samloem. Doch anstatt euch nun das perfekte Postkartenmotiv zu zeigen, entscheide ich mich für den Strand, der mich am meisten überrascht hat: in Hongkong! 

Auf Lantau Island, der Insel, auf der sich auch der Flughafen befindet, entdeckten wir einen wunderschönen Strand. Fotogene Felsen ragten aus dem Meer hinaus, im Hintergrund erhoben sich Berge und die untergehende Sonne tauchte alles in goldenes Licht. Wer hätte so etwas vor den Türen dieser riesigen asiatischen Metropole erwartet? Wir nicht.

Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres FopaNet
Upper Cheung Sha Beach, Lantau Island, Hongkong

 

fern
So gern ich auch am Strand sitze und aufs Meer hinaus schaue, so sehr faszinieren mich auch die Fernsichten. Ob Turm, Dachterrasse oder Berg – ich muss überall hoch.
Einen der schönsten Ausblicke hatten wir [Spoileralarm – der Bericht ist in Arbeit] im Süden Koh Taos, vom John-Suwan-Viewpoint.

Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres FopaNet
John-Suwan-Viewpoint, Koh Tao, Thailand

 

beleuchtet
Der Titel für die Stadt der Lichter geht ganz klar an: Singapur.
Ob Skyline, Lightshow oder die wunderschön beleuchteten Supertrees in den Gardens by the Bay – alles funkelt in bunten Lichtern.

Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres FopaNet
Supertree in den Gardens by the Bay, Singapur

 

alt
Alte Tempel findet man in Südostasien vielerorts. Die mit Abstand bekanntesten Tempelanlagen sind die im kambodschanischen Angkor. Jeder kennt natürlich den riesigen Angkor Wat. Doch am schönsten fand ich die vielen filigranen Reliefs, die man an den meisten Tempeln findet. Am künstlerischsten ist die Terrasse des Lepra-Königs, ein kleiner Gang mit unzähligen, hübschen Hindu-Darstellungen. 

Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres FopaNet
Terrasse des Lebrakönigs, Siem Reap, Kambodscha

 

schönstes Foto
Die letzte Kategorie ist wohl die schwerste. Ich habe in den letzten 5 Monaten …. Fotos geschossen. Vor jedem neuen Blogbeitrag heißt es wieder stundenlanges aussortieren und die schwere Qual der Wahl. Doch welches ist nun das Schönste? Und was macht es zum Schönsten?

Ich habe mich für den Sonnenaufgang in Bagan entschieden. Natürlich ist es einer der meist fotografierten Momente. Doch für uns war der Moment trotzdem etwas ganz besonders. Die Menschenmenge auf der Shwesandaw Pagode hatte sich schon etwas aufgelöst und wir waren ein bisschen enttäuscht, weil die Sonne recht unspektakulär aufgegangen war und die fotogenen Ballons waren auch nirgendwo zu sehen.
Doch plötzlich – als wir gerade gehen wollten – färbte sich der Himmel doch noch knallorange. Die Pagodenlandschaft zeichneten sich als wunderschöne Silhouetten davor ab und auch die Ballons zierten auf einmal den goldenen Himmel. Es war erst der fünfte Tag unserer Reise, doch es blieb einer der eindrucksvollsten und schönsten Momente.

Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres FopaNet
Shwesandaw Pagode, Bagan

 

 

Geburtstagswünsche
– Zeit für einen Jahresrückblick –

Was wünscht man sich zum Geburtstag? Familie, Freunde und entfernte Bekannte wünschen „Alles Gute“. Doch was ist das denn genau? Erfolg, Gesundheit, Glück in der Liebe? Alles ziemlich gute Wünsche. Doch ein ganz wichtiger fehlt: Erlebnisse! Am Ende eines Jahres sind es doch die Erlebnisse – egal ob positive oder negative – die entscheidend sind. Selbst ein Jahr mit schlechten Erfahrungen ist doch besser als ein Jahr, das einfach so, ohne nennenswerte Ereignisse vorbei gegangen ist.

Neulich auf einer recht einsamen Insel ist mir zufällig ein total zerlesenes Buch in die Hände gefallen. Es heißt „Die Zeit, die Zeit“ und beschäftigt sich mit der Frage, was das eigentlich ist, die Zeit. Der Ansatz des Buches, das eigentlich ein Kriminalroman ist, gefällt mir: Zeit gibt es nicht. Es ist die Veränderung die wir als Zeit umschreiben. Ohne Veränderung vergeht auch keine Zeit.
Und es stimmt ja auch: je mehr wir in einem Jahr erleben, desto schneller geht es auch vorbei.  Zwar beschweren wir uns oft, dass die Zeit so schnell vergehe. Doch bedeutet das doch einfach nur, dass wir viel erlebt haben und es uns daher nur so schnell vorkam. Und das ist es doch, was am Ende, wenn kein Jahr mehr übrig ist zählt: habe ich viel erlebt? Was bringt es einem, wenn man viele „langsame“ Jahre hatte – ohne Ereignisse und ohne Geschichten.

Ich hatte ein super schnelles Jahr seit meinem letzten Geburtstag! Ich bin von Köln nach Frankfurt  und von dort aus zurück nach Hamburg gezogen. Ich hatte fünf verschiedene Arbeitsumfelder. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt – vor allem meinen liebsten Reisebegleiter. Ich habe mir ein Auto gekauft und es zum Camper umgebaut.
Aber vor allem bin ich gereist! Ich bin so viel gereist wie in noch keinem Jahr zuvor. Seit meinem letzten Geburtstag war ich unterwegs in Portugal, Spanien, Frankreich, Dänemark, Deutschland, Myanmar, Vietnam, Kambodscha und Thailand! Neun Länder in einem Jahr. Ich bin zufrieden.
Was also wünsche ich mir zum Geburtstag? Ich wünsche mir ganz viele Erlebnisse, neue Eindrücke und viele verrückte Situationen, die einem in Erinnerung bleiben. Die Chancen stehen gut: ich werde noch vier weitere Monate hier in Bangkok leben und von hier aus noch so einige Orte bereisen. Vielleicht werden es bis zum nächsten Geburtstag keine neun Länder, denn immerhin steht dann auch noch das zweite Staatsexamen an. Aber es wird mit Sicherheit ein intensives Jahr werden.
Und heute in einem Jahr werde ich dann fröhlich sagen: „Mensch, das Jahr ging aber schnell vorbei!“


Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnissePortugal

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseSpanien

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseFrankreich

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseDänemark

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseDeutschland

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseMyanmar

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick Erlebnisse Vietnam

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseKambodscha

Geburtstagswünsche: ein Jahresrückblick ErlebnisseThailand

to be continued…