Kopenhagen

Sightseeing und Insidertipps für Restaurants, Bars und Umgebung

Die kleine Meerjungfrau

Dänemark ist mittlerweile fast schon mein zweites Zuhause. Mehrmals im Jahr bin ich für einige Tag in unserem nahen Nachbarland – meistens mit meinem Van an der Nordsee zum Surfen. Aber wer regelmäßig nach Dänemark reist, muss auch mal Kopenhagen besucht haben!

In diesem Artikel zeige ich dir daher die schönsten Kopenhagen Sehenswürdigkeiten, wie die kleine Meerjungfrau, das Schloss und Kopenhagens Hafen. Außerdem bekommst du Kopenhagen Tipps vom Insider, meinem dänischen Kollegen Chris.

Er verrät dir die besten Restaurants, Cafés, Bars und was du außerhalb von Kopenhagen nicht verpassen solltest. Vor allem sagt er dir, wo du den Kopenhagen Strand findest!

Ich war übrigens mit meinem Van in Kopenhagen und habe es mit einem Roadtrip durch die Umgebung verbunden. Deshalb bekommst du zwar keine Hoteltipps von mir, dafür aber meinen Kopenhagen Campingplatz. 

Kopenhagen Sehenswürdigkeiten

Kopenhagen Sehenswürdigkeiten im Norden: rund um die kleine Meerjungfrau

Ein schöner Startpunkt zu den Kopenhagen Sehenswürdigkeiten ist der Schlossgarten Kongens Have rund um das Rosenborg Schloss. Hier kann man sich ein bisschen treiben lassen und dann zum Kastell laufen. Die Festung ist nicht super spannend, aber man kann schön durch die Grünanlagen spazieren, wenn man auf dem Weg zum Wahrzeichen Kopenhagens ist: die kleine Meerjungfrau – Den Lille Havfrue.

Hier tümmeln sich sämtliche Touristen und versuchen ein kreatives Foto gemeinsam mit der Statue aufzunehmen, wobei es sicherlich nicht selten zu Duellen mit Selfie-Sticks kommt. 

Von hier aus spaziert man am besten durch den Langeline Park, am Wasser entlang, vorbei an der Victoria Säule “Iver Huitfeldt Memorial” zum Brunnen Gefionspringvandet. Der Brunnen mit der Frau, die ihre Stiere mit der Peitsche antreibt, steht dem ein oder anderen römischen Brunnen in nichts nach.

Als nächstes steht jedenfalls ein obligatorischer Blick auf die vielleicht bedeutendste Kopenhagen Sehenswürdigkeit auf dem Programm: das Schloss Amalienborg, die Stadtresidenz der dänischen Königin.

Auch die Frederiks Kirke, die man danach besuchen sollte, erinnert mit ihrer schönen Kuppel ein bisschen an das Pantheon in Rom. 

Kopenhagens Zentrum: buntes Postkartenmotiv Nyhavn

Als nächstes steht die wohl eine der bekanntesten Kopenhagen Sehenswürigkeiten auf dem Programm: der Nyhavn. Er ziert die ein oder anderen Postkarten und Reiseführer von Kopenhagen. Nyhavn ist nicht der große Haupthafen von Kopenhagen, sondern ein kleiner Hafen für alte Schiffe im Zentrum. Genau genommen handelt es ich um einen schmalen Kanal – wörtlich übersetzt “neuer Hafen”. 

Hier ist für jeden etwas dabei: wunderschöne bunte Häuserfassaden, alte Schiffe, Essen… Mein Kopenhagen Tipp: hol dir ein riesiges Eis beim “Rajissimo 3”, setz dich damit an die Kaimauer und beobachtet die Menschen, die vorbeiziehen. 

Wer dem Getümmel danach entfliehen will, kann für wenige Euros auf den etwa 35 Meter hohen Turm Rundetårn steigen und die schöne Aussicht auf Kopenhagen genießen. Der Turm ist das älteste funktionsfähige Observatorium Europas und steht inmitten der Einkaufsstraßen. Er ist vielleicht kein echter Geheimtipp, aber auch keines der viel besuchten Kopenhagen Sehenswürdigkeiten.

Nach oben gelangt man übrigens treppenfrei über einen spiralförmigen Gang. Unterwegs sollte man die Augen aufhalten nach einem kleinen Tor in das Innere des Turmes. Dort ist eine Glasplatte eingelassen, auf die man sich (wenn man den Mut dazu hat) stellen kann und so in einigen Metern Höhe über dem dunklen Schlund schwebt. 

Von Kopenhagens Regierungsinsel zum Hippie-Freistaat Christiania

Einen kurzen Besuch sollte man auch der Regierungsinsel Slotsholmen  abstatten. Hier stehen gleich mehrere der bedeutenden Kopenhagen Sehenswürdigkeiten, unter anderem das große Schloss Christiansborg. Das Besondere hieran kann man allerdings gar nicht sehen: es ist das weltweit einzige repräsentative Gebäude, in dem alle drei Gewalten – also Exekutive, Legislative und Judikative – gemeinsam sitzen.

Wenn dir das jetzt zu theoretisch ist, dann schlender einfach weiter zur ehemaligen Börse Børsen. Das Gebäude zählt für mich zu den schönsten von Kopenhagen, dich gefolgt von der fotogenen Knibbelsbro-Brücke mit ihren grünen Brückentürmen. 

Hierüber gelangst du nach Christianshaven, wo die Freistadt Christiania liegt. Christiania ist vielleicht keine der Kopenhagen Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinn. Dennoch ist es mein persönliches Highlight in Kopenhagen. In dem kleinen Hippie-Viertel ist fotografieren leider nicht erlaubt, daher kann ich es nur versuchen zu beschreiben:

Alle Gebäude sind bunt angemalt, auf dem “Marktplatz” legen zwei Rastas chillige Kiffer-Musik auf und die Musik ist auch allseits Programm. Die Stimmung ist entsprechend entspannt.

Leider scheint die Kommune aber auch immer mehr dem Tourismus zu verfallen und irgendein Drogenboss verdient sich an den Einnahmen wahrscheinlich ein weißes Näschen. Die typischen Souvenir-Stände gibt es also auch hier – wobei man darunter auch durchaus noch hübschen Ethno-Schmuck finden kann.

Insgesamt ist das Dorf aber auf jeden Fall einen Besuch wert und ein günstigeres Abendprogramm als der Tivoli. Der stand zwar ursprünglich auf unserem Plan, wurde dann aber wegen des wucher Eintrittspreises von über 20 Euro (ohne dass da irgendwelche Fahrgeschäfte oder Shows inklusive wären) kurzerhand gestrichen. 

Kopenhagen Campingplatz: Stellplatztipp mit Meerblick

Wie versprochen kommt nun mein Tipp für einen Kopenhagen Campingplatz: genau genommen liegt der Platz allerdings nicht in Kopenhagen – das wäre viel zu wuselig. Es ist auch kein richtiger Campingplatz, aber ein Stellplatz, an dem man sehr guten Gewissens übernachten kann. 

Es handelt sich um Nivå Havn, der etwa 30 Minuten entfernt von Kopenhagen liegt. Hier kannst du hier herrlich ruhig und direkt am Wasser stehen. Aus dem Bett heraus siehst du gegenüber sogar Schweden und über dir einen wunderschönen Sternenhimmel. 

Insidertipps von einem Dänen

Ich selbst habe, nach einem wunderschönen Tag in Kopenhagen, meinen Roadtrip fortgesetzt. Du findest also noch schöne Tipps für  Strände im Norden von Kopenhagen oder Kreidefelsen auf der Insel Mon. 

Für mehr Kopenhagen Tipps – vor allem Restaurants, Cafés und Bars – habe ich deshalb Chris, einen dänischen Anwaltskollegen aus Kollegen, um Hilfe gebeten. 

Chris war im September gemeinsam mit anderen internationalen Anwälten für zwei Wochen bei uns in Hamburg.  Gemeinsam haben wir Hamburg, Bremen und meinen Lieblingsitaliener im Karoviertel unsicher gemacht. 

Kopenhagen Insider

Hallo, mein Name ist Christian und ich habe den größten Teil meines Erwachsenenlebens in Kopenhagen verbracht. Ich komme aus dem Norden von Kopenhagen, aber wie viele andere junge Männer und Frauen bin ich nach Kopenhagen gezogen, um zu studieren.

Kopenhagen bietet eine ausgezeichnete Auswahl an Restaurants und Bars, ein vielfältiges Nachtleben, interessante Geschichte und Architektur und viele Outdoor-Aktivitäten. Ich habe dir hier einige meiner Lieblingsplätze und -aktivitäten aufgeführt.

Restaurants in Kopenhagen

Die vielfältigen und ausgezeichneten Möglichkeiten, in Kopenhagen essen zu gehen, sind unglaublich.  Feinschmecker werden Kopenhagen auf jeden Fall genießen.

Diese dänische Webseite  enthält Beschreibungen und Bewertungen von vielen Restaurants.

Ich empfehle dir sehr das italienische Restaurant Enomania. Es serviert überragende italienische Küche und eine außergewöhnliche Auswahl an Weinen. Sowohl Essen als auch Wein sind erschwinglich. 

Wenn du etwas ausgefallener essen möchtest, solltest du das Restaurant Trio besuchen, das sich in Axel Towers direkt neben Tivoli befindet. Neben exzellenten Speisen, Wein und Cocktails genießt du dein Abendessen mit Blick auf Kopenhagen, da sich das Restaurant in der obersten Etage befindet. 

Schließlich ist es ein absolutes Muss, einige der Straßenrestaurants auszuprobieren, die in den letzten Jahren entstanden sind. Eines davon heißt Reffen und ist ein absolutes Muss, wenn du neben einer entspannten Atmosphäre auch hervorragendes Essen und Trinken erleben möchtest. 

Cafés in Kopenhagen

Das Café Paludan Bog & Café ist das älteste Büchercafé in Kopenhagen und wird vor allem von den vielen Studenten Kopenhagens genutzt. Hier kannst du einen ausgezeichneten Becher Kaffee genießen, während du das geschäftige Leben der Studenten beobachtest.

Wenn du auf der Suche nach dem besten Brunch in Kopenhagen bist, solltest du das Sokkelund Café & Brasserie in Frederiksberg besuchen.

Den besten Kaffee gibt es zweifellos im Prolog Coffee.

Bars und Bodegas

Wie in vielen anderen Großstädten findet man auch in Kopenhagen eine große Auswahl an Bars und Bodegas.

Für Cocktails würde ich Ruby oder Curfew empfehlen.

Für Bier und als Raucher sollte man Borgerkroen nicht verpassen.

Nachtleben in Kopenhagen

Wenn du nicht gerne die ganze Nacht in einer Bar sitzen möchtest, sind Chateau Motel oder Hive immer eine gute Adresse.

Kopenhagen Sehenswürdigkeiten

Die Geschichte von Kopenhagen reicht bis ins Jahr 700 zurück. Die Stadt soll jedoch von Bischof Absalon im Jahre 1100 gegründet worden sein. Ungeachtet der historischen Unsicherheiten ist Kopenhagen bekannt für seine vielen engen Gassen, alten Häuser und Architekturen.

Wenn du nur ein bisschen an Geschichte interessiert bist, wird es schwierig, ein einzelnes Gebäude oder einen Lieblingsort zu empfehlen.  Deshalb würde ich dir empfehlen, einen Tag lang durch die Straßen des zentralen Kopenhagen zu schlendern (von Rådhuspladsen bis nach Nyhavn).

Wahrscheinlich solltest du auch Amalienborg besuchen, wo die Königin von Dänemark residiert. Amalienborg befindet sich ebenfalls in der Altstadt von Kopenhagen.

Schöne Orte außerhalb von Kopenhagen

Viele würden Tivoli empfehlen. Wenn du allerdings die Möglichkeit hast, solltest du stattdessen Bakken besuchen, den ältesten Freizeitpark der Welt, der nur 30 Autominuten von Kopenhagen entfernt liegt. Der Park liegt inmitten eines dänischen Nationalparks voller Rotwild und dergleichen.

Was man bei einem Besuch in Kopenhagen nicht verpassen sollte

Wenn du Kopenhagen im Sommer besuchst, solltest du den Amager Strandpark besuchen, einen 4,6 km langer  Strand. Der Strand ist zwar künstlich, aber wirklich gut gemacht. Neben Schwimmen oder Sonnen kannst du dir Kajaks und Boote mieten oder Wind- und Kitesurfen lernen.

Nicht weit vom Amager Strandpark entfernt, liegt der Copenhagen Cabel Park, wo du deine Skills auf dem Wakeboard üben kannst.

Wenn du lieber zu einem der besten Strände Seelands möchtest, solltest du zum Hornbæk Strand an der Nordküste Seelands fahren.

Noch mehr Insidertipps…

zu Kopenhagen Sehenswürdigkeiten, Essen und Trinken erzählt dir meine Schulfreundin Ann-Kathrin in einem Gastartikel. Ann-Kathrin ist nämlich vor einigen Jahren nach Kopenhagen ausgewandert und arbeitet dort als Lehrerin.