Santa Cruz de La Palma

Kunstvolle Balkone in La Palmas Hauptstadt

Santa Cruz ist die Hauptstadt von La Palma und nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt. Ein kleiner Stopp bei Ankunft oder vor Abflug lohnt sich, denn die Stadt hat  durchaus Charme.

Bekannt ist sie vor allem für ihre Balkone: kunstvoll verzierte Holzbalkone im Kolonialstil mit üppigen Blumenanordnungen. Es gibt sogar richtige Balkonkünstler, die die Bepflanzung individuell planen und gestalten.

Ein Spaziergang durch die Altstadt bietet so viele schöne Postkarten-Motive, dass man irgendwann Gefahr läuft, einen steifen Nacken vom vielen Hochsehen zu bekommen.

Rundgang durch die Altstadt

Ein schöner Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Stadt ist die Kirche Iglesia Matriz de El Salvador. Sie steht an einem hübschen kleinen Platz mit Palmen und liegt direkt an der Fußgängerzone.

Die Fußgängerzone erreicht man durch einen kleinen Torbogen und schreitet danach unter blutroten Fahnen entlang. Es gibt ein paar süße kleine Läden, schönen ausgefallenen Schmuck aus Lavasteinen und natürlich das ein oder andere Restaurant.

Häuser am Hang

Da La Palma nunmal die steilste bewohnte Insel der Welt ist, verwundert es nicht, dass die Stadt am Hang erbaut wurde. Das führt dazu, dass man in der ganz unten gelegenen Altstadt immer auch die Häuser in 2., 3. oder noch höheren Reihe sehen kann. Teilweise sind die hinteren Häuser nur zur Hälfte von ihrem Vorderhaus verdeckt. Erinnert ein bisschen an den Film “Inception”, als sich die Stadt nach oben wölbt…

Die Häuser in den „hinteren“ Reihen sind nicht so herausgeputzt wie die Vorzeige-Fassaden der Altstadt, doch auch sie versprühen noch unwahrscheinlich viel Charrme – manch’ einer wird vielleicht sagen, sogar noch mehr.

Am Strand von Santa Cruz de La Palma

Richtung Küste gibt es noch eine „Burg“, das Castillo de Santa Catalina. Viel mehr als die fotogene Mauer mit ihrem schönen alten Portal gibt es allerdings nicht zu sehen.

Auch die Uferpromenade der Stadt ist erstaunlich spärlich bebaut und besucht. Wahrscheinlich bedingt sich das gegenseitig. Es gibt einen riesigen schwarzen Strand, doch die typischen Eiscafés, Pommes-Buden und Aperol-Bars, die man mitunter an einem Stadtstrand erwarten würde, gibt es nicht. Vielleicht eignet sich die Bucht auch wegen des nahe gelegenen Hafens gar nicht zum Baden. Was auch immer es ist, stören tut der Mangel an Menschenmassen und touristischen Läden bei einem kleinen Spaziergang jedenfalls nicht.

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