Mallorca
Eine Woche im Paradies

Die spanische Insel – oder das 17. Bundesland Deutschlands – genießt nicht gerade einen tollen Ruf. Bekannt ist sie eher für Alkohol und schlechte Musik. Umso größer ist die Überraschung, wenn man die Insel abseits des Ballermanns bereist und dort wunderschöne und vor allem sehr abwechslungsreiche Natur entdeckt. Ländliche Felder und Wiesen im Landesinneren, schöne Strände mit glasklarem Wasser und vor allem Berge und Klippen, die man auf dem kleinen Eiland, das man in unter 2 Stunden durchqueren kann, nicht erwartet. 
Ich war dort eine Woche unterwegs und habe in der Zeit viele schöne Plätze gesehen, wobei ich nicht einmal ansatzweise alle Highlights geschafft habe. Die werden dann beim nächsten Mal abgeklappert.

 

 

 


Cala Ratjada: Homebase
Nach einem wunderschönen Landeanflug auf Palma de Mallorca ging es per Mietwagen in Richtung Cala Ratjada zum Hotel “The Sea Club”. Die kleine hübsche Anlage ist in einer ruhigen Gegend und besteht aus einigen kleinen Gebäuden, die um den Pool herum angesiedelt sind. Das Frühstück ist nichts Besonderes aber man kann schön draußen mit Blick auf das Meer essen.

 

 

Restaurants und Bars
Zum Hafen und dem Zentrum kommt man am Meer entlang in wenigen Minuten zu Fuß. Auf dem Weg passiert man viele nette Restaurants. Hier direkt meine absolute Lieblings-Empfehlung für dich: das “Euforia”, ein kleines spanisches Restaurant mit wunderschönem Blick direkt am Meer. Ich war hier dreimal – für Tapas, zum mega leckeren Frühstück und gute Steaks und ich kann alles empfehlen. Das “Pasta Pasta” ist auch nett und die schwarzen Spaghetti mit Seafood sind lecker und sehen toll aus. Für Cocktails ist die Open-Air-Bar “Chocolate” eine nette Location unter Palmen und zum Tanzen kann ich das “Bolero” empfehlen.

 

 

Alternativ zum Essen gehen kann man auf dem Markt auch hervorragend Oliven, Brot, Käse, Schinken und sonstige Leckereien kaufen und sich damit auf die Terrasse im “Sea Club” setzen – sehr gemütlich! 

Eine kleine Wanderung
Mein persönliches Highlight in Cala Ratjada war eine kleine Wanderung mit Start im Hotel in Richtung Hafen. Danach geht es zum schönsten Strand: “Cala Gat”, eine kleine abgeschiedene Bucht mit nur einem einfachen Strandkiosk. Hier findet man nur wenige Touristen, die tümmeln sich eher an der “Cala Agulla”, deren Strand wesentlich größer ist. 
Von der “Cala Gat” läuft man weiter am Meer entlang. Irgendwann wird die Bebauung immer weniger und man gelangt auf tolle Klippen. Ganz ohne Weg – über Felsbrocken – sucht man sich seinen Pfad hinauf zum Leuchtturm Far de Capdepera. Hier kann man einen schönen Sonnenuntergang genießen – auch wenn die Sonne über den Bergen und nicht über dem Meer untergeht (Ostseite 😉 ).

 

 

Die nähere Umgebung
Die meisten Highlights Mallorcas sind weit verstreut und lassen sich gut als Tagestouren entdecken. Wenn du mal einen Tag Pause vom vielen Herumfahren brauchst, dann lohnt sich ein kleiner Ausflug zur Burg des Nachbarortes Capdepera und ein Kaffee in einem Straßencafé des hübschen Städtchens Artà.

 

 

 

Tagestouren

Den Rest der Insel erkundest du am besten in einzelnen Tagestouren. Hier meine Empfehlungen für dich:

Tropfsteinhöhle Porto Cristo

Porto Cristo

Tropfsteinhöhlen ohne Ende

Klassikkonzert unter der Erde und mit Neoprenanzug durch unterirdische Seen

Cabrera

Cabrera

eine einsame Insel

Mit dem Speedboot ins Naturschutzgebiet und zur “blauen Grotte”

Formentor

Formentor

Klippen und ein Piratenturm

Mit dem Segelboot durch die Bucht von Pollença und dem Auto bis (fast) ans Cap. 

[in Arbeit]

Serra de Tramuntana

Serra de Tramuntana

Schluchten und Orangen

durch die Berge an die Westküste.

[in Arbeit]

Palma de Mallorca

Palma de Mallorca

Eine wuselige Stadt

Stippvisite und was man auf dem Weg dorthin entdecken kann. 

[in Arbeit]