Portugal

Tops und Flops: Portugal Rundreise zum Campen und Surfen

Im April 2016 reiste ich für zwei Wochen nach Portugal. Ich hatte gerade erst mit dem Surfen angefangen und noch keinen eigenen Van. Also mietete ich mir einen Campervan in Portugal und erkundete damit die Küste zwischen Porto und der Algarve.

In diesem „Tops & Flops“- Beitrag zeige ich dir meine persönlichen Tipps für eine Portugal Rundreise. Du bekommst hier also eine Übersicht darüber, welche Orte entlang der portugiesischen Küste sich meiner Meinung nach lohnen und welche nicht. Damit möchte ich dich dazu einladen, die Liste für deine Reise durch Portugal so klein wie nötig zu halten. So bleibt dir noch genug Zeit, das Land zu entdecken und deine eigenen Highlights zu finden. Und darum geht es doch beim Reisen!

Erfahre mehr zu meiner Reihe „Tops & Flops“.

Die Liste meiner Highlights für Portugal kannst du dir übrigens als Merkzettel am Ende des Beitrags als PDF herunterladen. 

Empfehlungen für eine Portugal Rundreise

Lohnt sich eine Portugal Rundreise?

Mir hat es in Portugal sehr gut gefallen. Die Küste ist abwechslungsreich und es gibt noch viele unbebaute Abschnitts. Pinienwälder, idyllische Buchten und spektakuläre Steilküsten beherrschen das Landschaftsbild. Doch auch die kleinen Städte an und in der Nähe der Küste sind einen Besuch wert. Neben den größten Städten Porto und Lissabon laden charmante Fischerdörfer zu einem Bummel ein. 

Campen in Portugal

Ich habe während meiner Portugal Rundreise überwiegend auf Campingplätzen übernachtet. Außerhalb der Saison – im April – war es dort allerdings meistens ziemlich leer und die Campingplätze in Portugal sind tatsächlich sehr schön. Oft liegen sie inmitten eines Pinienwaldes, sind simpel und nah am Strand. 

Anreise nach Portugal

Ohne eigenen Van reist man schnell und unkompliziert mit dem Flugzeug nach Porto oder Lissabon. Günstig ist diese Alternative allerdings nicht, denn die Miete für einen Campervan ist ziemlich teuer. Mit eigenem Van wird die Portugal Rundreise günstiger, doch die Anreise ist lang und lohnt sich eher, wenn man mehr Zeit hat. 

Portugal Rundreise: Die Route

Meine Portugal Rundreise startete in Porto. Dort blieb ich zunächst zwei Tage in einem Air BnB und erkundete die Stadt. Erst danach übernahm ich den Van und fuhr die Atlantikküste Portugals entlang Richtung Süden, vorbei an den Surferhochburgen Peniche und Ericeira. Lissabon übersprang ich zunächst und hielt mich an der Küste Richtung Algarve

Über Sagres im Südwesten reiste ich bis nach Lagos zur bekannten Felsformation „Ponta de Piedade“. Von hier aus ging es auf direktem Weg zurück nach Lissabon, wo meine Portugal Rundreise endete. Ich gab den Van zurück und mietete für drei Tage ein AirBnb um Lissabon zu Fuß zu entdecken. 

Alternativ zu meiner Route kann man auch von der Algarve direkt zurückfliegen. Allerdings sind die Flüge von dem kleinen Flughafen meistens deutlich teurer. Außerdem ist der Van während des Besuchs von Lissabon schnell störend, da man entweder außerhalb auf einem Campingplatz schlafen oder den Van irgendwo stehen lassen müsste, während man in einer zentralen Unterkunft schläft. 

Portugal Rundreise Karte

Porto

Porto hat wahnsinnig viel Charme und mir gefiel es dort sehr gut. In 2-3 Tagen lässt sich ein Großteil der Stadt entdecken. Highlights sind die pittoresken Fassaden von Häusern und Kirchen mit ihren bunten Azulejos und das Ufer des Douro. Weitere Porto Tipps findest du in meinem Tops & Flops Artikel zu Porto.

Von Porto ging es mit dem Van an den Atlantik, wo ich meine Portugal Rundreise fortsetzte. 

Am Douro Ufer in Porto
Häuserfassaden in Porto
Kirche Igreja do Carmo in Porto

Sehenswürdigkeiten und Strände südlich von Porto

Von Porto führt die Portugal Rundreise direkt ans Meer: In Fouradouro gibt es einen schönen Strand mit Holzpromenade und einen Parkplatz an einer großen Wiese mit einem alten Holzboot im Gras. 

Portugals Venedig

Ein Zwischenstopp für ein Eis oder einen Kaffee lohnt sich in der kleinen Stadt Aveiro. Es wird auch das „Venedig von Portugal“ genannt: Gondeln schippern über schmale Kanäle, vorbei an schmucken, alten Fassaden. 

Für die Nacht empfiehlt sich der Campingplatz da Costa Nova in der Nähe von Aveiro. Der Campingplatz ist nicht viel mehr als eine große Wiese, doch genau das macht ihn so sympathisch. Der zum Campingplatz gehörende Strandabschnitt ist nur von einer Düne getrennt – perfekt für einen Sonnenuntergang am Meer.

Strand in Fouradouro
Kanal in Aveiro
Strand in Costa Nova

Der Urlaubsort Costa Nova lohnt sich nicht unbedingt. Die bunt gestreiften Häuser im herausgeputzten Zentrum wirken sehr gekünstelt. Der weite Strand mit feinem Sand ist allerdings sehr schön. 

Harry Potter in Coimbra

Ein Highlight auf der Portugal Rundreise ist der Besuch der Universitätsstadt Coimbra. Den Van lässt man am besten außerhalb des kleinen Städtchens stehen. Die Universität ist die älteste Portugals und liegt auf einem kleinen Berg. Verwinkelte Gassen mit süßen Läden führen hinauf zum Hauptgebäude. Davor befindet sich ein großer Platz, der zu einer Seite jäh hinab zu fallen scheint und bietet dadurch eine tolle Aussicht auf den Fluss und die umliegende Landschaft. 

Ein Streifzug durch die Universitätsgebäude lohnt sich: In den alten Gebäuden entdeckt man mit Azulejos verzierte Kreuzgänge und von Arkaden umschlossene Innenhöfen. Selbst die Studenten sind ein Hingucker, denn viele von ihnen tragen die in Portugal traditionellen, schwarzen Studentenumhänge. Man kommt sich fast vor wie in Hogwarts. Die Ähnlichkeit ist auch kein Wunder, denn J. K. Rowling, die Autorin der Zauberersaga, lebte einige Jahre in Portugal, während sie die ersten Bücher der Reihe schrieb.

Bunte Häuser in Costa Nova
Blick auf Coimbra in Portugal
Universität in Coimbra

Campingplatztipp in Figueira da Foz

Einer der schönsten Campingplätze der Portugal Rundreise befindet sich südlich von Figueira da Foz. Der Gala São Pedro gehört zwar zu einer größeren Campingplatzkette in Portugal und ist nicht gerade klein, allerdings ist er sehr naturbelassen mitten in einem Pinienwald gelegen. Der Campingplatz liegt direkt hinter einer großen Düne, von der aus man einen perfekten Blick auf den Sonnenuntergang am Meer hat. 

Sonnenuntergang Figuera da Foz
Campen im Wald in Figuera da Foz
Sonnenuntergang am Strand in Portugal

Tempelritter und Mönche 

Eines der Highlights der Portugal Rundreise ist der Convento de Cristo in Tomar. Die riesige Wehrklosteranlage wurde einst von den Tempelrittern erbaut und ist sehr eindrucksvoll. Für die Besichtigung sollte man 2-3 Stunden einplanen, denn es lohnt sich, ganz in Ruhe durch die Kreuzgänge und Innenhöfe zu spazieren. Der Gebäudekomplex ist riesig und man kann sich herrlich in den vielen Gängen verirren und überall versteckte Tempelkreuze entdecken. 

Von Tomar ist es nur ein Katzensprung zum Wallfahrtsort Fátima. Angeblich ist hier vor 100 Jahren ein paar Hirtenkindern die Jungfrau Maria erschienen. Daraufhin baute man eine Kirche an dieser Stelle, zu der jährlich mehrere Millionen Menschen pilgern. Um diese alle unterzubringen wurde 2007 eine riesige Halle, die Basílica da Santíssima Trindade, als neue Kirche eingeweiht. Diese fasst nunmehr ca. 9.000 Sitzplätze und ist damit die viertgrößte katholische Kirche der Welt.

Der Kirchenvorplatz, der zwischen der alten Basilika und dem Neubau liegt, ist übrigens der größte weltweit – also noch größer als der Petersplatz in Rom. Der Ort Fátima lebt offenbar nur von dem Pilgergeschäft: In beinah jedem Laden werden verschiedene Marienstatuen oder christlicher Nippes verkauft. Sogar Papst-Roben kann man dort erwerben. Fátima ist zwar interessant zu sehen, wer aber nicht so viel Zeit für die Portugal Rundreise hat oder mehr Zeit an der Küste verbringen möchte, sollte lieber den Convento de Cristo besuchen. 

Sehr beeindruckend ist auch das Kloster Mosteiro da Batalha. Der Bau wurde leider nie fertiggestellt, da man sich irgendwann einem neuen Projekt in Portugal, dem Mosteiro de Jerónimos in Belém (Lissabon) widmete. Die Fassade mit ihren dramatischen Farbverläufen im Stein, Reliefs und dem verzierten Portal zieren das Äußere des imposanten Gebäudes. Das Innere der Kirche kann man ohne Eintritt besichtigen und die besondere Stimmung im Kerzenschein auf sich wirken lassen. Ich hatte für die Besichtigung der Klosteranlage keine Zeit mehr, doch das Prospekt sah sehr vielversprechend aus. Es lohnt sich wahrscheinlich, den Stopp in Fátima kurz zu halten oder zu überspringen und dafür mehr Zeit in Batalha zu verbringen.

Convento de Cristo in Portugal
Basilika in Fatima
Kloster Mosteiro da Batalha

Surfregion nördlich von Lissabon

Nazaré

Nazaré ist unter Surfern vor allem für seine Riesenwellen bekannt. Bei den richtigen Bedingungen – vor allem im Winter – erreichen die Wellen eine Höhe von 20-30 Metern. Es ist eine der beliebtesten Wellen unter Big Wave Surfern, die mit Jetskis in die Wellen gezogen werden um dann wagemutige Rides entlang der mächtigen Wasserwand  hinzulegen. 

Leider war der Ozean bei meinem Besuch so platt wie ein See und nicht ein Surfer zu sehen. Doch die Aussicht vom Miradouro do Suberco ist dennoch atemberaubend – auch ohne Riesenwelle. Von hier aus kann man vor zum Leuchtturm auf der Klippe spazieren oder mit der Standseilbahn hinab zum Stadtzentrum fahren.

Blick auf Nazaré
Kirche in Nazaré
Leuchtturm in Nazaré

Peniche

Für Surfer oder diejenigen, die Surfen lernen wollen, wird Peniche eines der Highlights auf der Portugal Rundreise sein. Vor allem am weitläufigen Praia do Baleal gibt es lange und anfängerfreundliche Wellen

Leider ist die Stadt vom Surftourismus-Boom ziemlich verschandelt und eine Bettenburg reiht sich an die nächste. Schön ist es allerdings rund um das Fort of Peniche. Hier stehen noch einige bunte Fischerhäuschen und der Blick vom Ufer ist toll. Besonders schön ist die Ringstraße von Peniche, die einmal um die Halbinsel führt. Die Küste ist gesäumt von hohen Felsformationen, die zum Herumklettern einladen. 

Felsenküste in Peniche
Surfen in Baleal in Peniche
Campen am Strand in Baleal

Ericeira

Das hübsche Fischerdorf Ericeira liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Lissabon. Mit seinen weiß-blau getünchten Fassaden könnte es auch auf einer griechischen Insel oder in Marokko liegen. In Ericeira gibt es einige Surfspots und Surfschulen. Zu den populärsten Surfspots Ericeiras zählt wohl Riberia D´Ilhas, ein Reefbreak mit drei Peaks, der zu fast allen Bedingungen gut läuft. Aufgrund der großen Channels und soften Wellen ist dieser Spot auch für Anfänger und Intermediates geeignet. Daneben gibt es unzählige Beachbreaks wie Foz do Lizandro, São Julião oder auch São Lourenço, die sich entlang der Küsten aneinanderreihen.

Der Ort an sich ist wesentlich schöner als Peniche und am Abend herrscht eine schöne Atmosphäre und ein quirliges Nachtleben in den kleinen Gassen. 

Strand in Ericeira
Küste in Ericeira
Hafen in Ericeira

Rund um Lissabon

Sintra

Von Ericeira ist es nur eine kurze Fahrt nach Sintra, dem nächsten Ziel auf der Portugal Rundreise. Sintra ist ein hübsches Städtchen in der Nähe von Lissabon mit süßen Läden und einer ausgefallenen, beinah schon märchenhaften Architektur. Das hübsche Rathaus Câmara Municipal oder der Palácio Nacional de Sintra mit seinen markanten, weißen Schornsteinen sind in einen Besuch wert.

Bekannteste Sehenswürdigkeit in Sintra ist allerdings der Palácio Nacional da Pena, ein buntes Schloss, das aus dem Disneyland stammen könnte. Ich entschied mich damals gegen eine Besichtigung – hauptsächlich aufgrund des sehr hohen Eintrittspreises und den vielen Menschen. Ich habe mir aber sagen lassen, dass das Schloss tatsächlich sehr schön ist. Bei genug Zeit lohnt sich also womöglich ein Besuch.

Kostenlos und sehenswert ist dafür der Parque das Merendas. Am besten startet man oben, am Eingang des Schlosses und läuft bergab durch den Park. Über Stock und Stein führt ein Pfad durch die Natur, bis man zur Vila Sassetti gelangt. Ab hier zieren hübsch angelegte Beete mit bunten Pflanzen und kleine Bächlein den Weg.

Cascais

Vom märchenhaften, aber recht vollen und touristischen Sintra führt die Portugal Rundreise durch den Parque Natural de Sintra-Cascais. Ziel ist der Leuchtturm Cabo da Roca, der den westlichsten Punkt des europäischen Festlands markiert. Die hohe Steilklippe über dem Atlantik ist schlichtweg atemberaubend und auf jeden Fall einen Blick wert. Nur wenige Fahrminuten entfernt befindet sich außerdem der Boca do Inferno: ein Schlund in den Küstenklippen, in den sich der Atlantik mit viel Getöse hineindrückt. Den besten Blick auf das Naturschauspiel hat man von ganz unten, wo sich eine natürlichen Felsplattform befindet.

Villa in Sintra in Portugal
Leuchtturm Cabo da Roca in Sintra-Cascais
Küste in Cascais

Perfekter Sonnenuntergangsspot

Der Campingplatz „Guincho“ ist schön inmitten von Bäumen gelegen, liegt allerdings nicht direkt am Meer. Ein abendlicher Spaziergang zum Praia da Arriba lohnt sich: Dort erlebe ich den schönsten Sonnenuntergang der Portugal Rundreise. Von den steilen Klippen hat man bereits einen wunderschönen Blick auf die Küste und die Ruine Forte da Cresmina ist ein schönes Fotomotiv vor der untergehenden Sonne.

Der perfekte Spot für den Sonnenuntergang befindet sich unten am Strand an dieser Stelle: 38°43’11.6″N 9°28’45.3″W. Eine Art Rampe eignet sich gut zum hinunter klettern und unten befindet sich eine kleine Höhle, aus der heraus man ein grandioses Sonnenuntergangsbild schießen kann! 

Strand Praia da Arriba
Sonnenuntergang am Praia da Arriba in Portugal
Sonnenuntergang in Höhle am Strand in Portugal

Lissabon

Meine Portugal Rundreise führte mich zunächst vorbei an Lissabon, über die Ponte 25 de Abril nach Setúbal. Von hier aus fährt eine Fähre nach Troia, was deutlich schneller geht, als um die Bucht bei Lissabon herumzufahren. 

Am Ende meiner Portugal Rundreise verbrachte ich noch drei Tage in Lissabon. Die Stadt ist sehr schön und es gibt viel zu sehen. Besonders schön ist Belém mit seiner weißen und reich verzierten Architektur und dem Entdeckerdenkmal. In Lissabon selbst faszinieren vor allem die Plätze mit ihren Mustern aus Pflastersteinen und die Aussichtspunkte. Alle Tipps für Lissabon zeige ich dir in meinem separaten Tops & Flops Artikel zu Lissabon.

Blick vom Elevador de Santa Justa in Lissabon
Springbrunnen am Praca Dom Pedro IV in Lissabon
Torre de Belém in Lissabon

Algarve

Die Küste südlich von Lissabon bis zur Algarve ist sehr schön. Wer genug Zeit hat, sollte auf seiner Portugal Rundreise die ein oder andere Bucht erkunden. Besonders schön ist der abgelegene Strand Praia do Malhão. Eine rotsandige, holprige Schotterpiste führt etwa 15 Minuten durch die Pampa, bis man auf den tiefblauen Ozean zufährt. Der Strand ist wunderschön, mit hellem Sand und unbebaut inmitten der Natur. Die kleine Bucht wäre auch ein toller Surfspot – wenn man sein eigenes Surfboard dabei hat. Einen Surfboardverleih gibt es in dieser Abgeschiedenheit nämlich nicht.

Arrifana

Der Praia da Arrifana in Aljezur ist neben Peniche einer der beliebtesten Surfspots in Portugal. Der Strand liegt am Fuß einer hohen Felswand und nur ein steiler Pfad führt hinab. Die hohe Klippe bietet Schutz vor dem Wind aus Norden, was für schöne, cleane Wellen sorgt. Der Beachbreak ist sehr gut für Anfänger geeignet. 

Straße zum Strand Praia do Malhao
Surfen in Arrifana
Weg am Praia do Malhao

Sagres

Sagres liegt an dem kleinen Zipfel im Südwesten von Portugal. Diese „Zipfelform“ der Küste sorgt dafür, dass die Strände auf kleiner Fläche in viele verschiedene Richtungen ausgerichtet ist. Dadurch decken die Surfspots rund um Sagres viele Swellrichtungen ab. Einen guten Überblick zu den Surfspots findest du bei „Milchplus“.

Der Campingplatz der Orbitur Kette ist zwar auch hier sehr schön und inmitten von Bäumen gelegen, befindet sich aber weit weg vom Meer. Ein Sundowner-Bier gibt es daher höchstens vom Bullidach  und ohne Meerblick.

Der schönste Stellplatz meine Portugal Rundreise befindet sich nordöstlich von Sagres am Praia do Barranco. In der abgelegenen Bucht befindet sich ein kleines Aussteigercamp – passenderweise ist das Straßenschild, das zum Strand weist, mit Graffiti übersprüht worden. Nach etwa 20 Minuten über eine einsame Zufahrtsstraße erreicht man das kleine Paradies ohne Handyempfang oder sonstige Infrastruktur. Die Bucht wird von zwei hohen Klippen begrenzt und die Aussicht von oben ist atemberaubend schön. 

Campen in Sagres
Surfer in Sagres
Wildcampen Portugal am Praia do Barranco

Lagos

Die letzte Etappe der Portugal Rundreise führt zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Portugals: die Ponta da Piedade bei Lagos an der Algarve. Die markanten, rötlichen Felsformationen ragen eindrucksvoll aus dem Ozean heraus und lassen sich am besten bei einem Spaziergang entlang der Klippen erkunden.

Es werden auch Bootsfahrten entlang der malerischen Küste angeboten. Wer aufmerksam die Augen offen hält, findet aber vielleicht auch den „Geheimgang“ hinunter zum Wasser: Kurz vor dem Steg, wo die Boote anlegen, biegt man hierfür rechts ab und klettert den Hang hinunter. Dort ist ein kleiner Tunnel, durch den man hindurch krabbeln muss um dann an der kleinen Lagune herauszukommen, wo die Boote ablegen. So kommt man den Felsen auch ein bisschen näher und das ohne Ticket und andere Touristen.

Alvor

Einen letzten Stopp vor der Rückfahrt nach Lissabon lege ich in Alvor ein. Alvor ist ein hübsches, kleines Städtchen östlich von Lagos. Sehr schön ist der Pfad durch das Naturschutzgebiet entlang einer Lagune zum weißen Sandstrand. 

Ponta da Piedade in Portugal
Kirche in Alvor
Strand in Alvor

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