Tops und Flops

Weniger Ziele – mehr Zeit zum Reisen

Alles auf Anfang: Nach vier Jahren Reiseblog habe ich mich für einen grundlegenden Richtungswechsel entschieden. In Zukunft werde ich auf Katetravels vermehrt Beiträge, Reportagen und Tipps rund ums Surfen, Vanlife und Segeln veröffentlichen. 

Trotzdem wird es auch weiterhin Reiseinformationen zu einzelnen Ländern geben – allerdings in einem anderen Format. In meiner „Tops & Flops“- Reihe zeige ich euch meine absoluten Highlights eines Landes und die Orte, die man sich meiner Meinung nach sparen kann. 

Warum und mit welchem Ziel, erzähle ich dir im folgenden Beitrag.

Wer schreibt hier eigentlich?

Reiseblog - Tops und Flops: Für mehr Zeit zum Reisen Reiseblog

Ich bin Katharina, wohne in Hamburg und verbringe so viel Zeit wie möglich draußen. Am liebsten am Meer. Egal ob mit Surfboard, Kite oder Segelboot, Hauptsache Wassersport. Die Küsten Europas mit dem Van erkunden oder mit dem Rucksack die Welt.

Reiseblog – wofür eigentlich?

In den letzten Monaten habe ich lange mit mir gerungen und mich gefragt, wofür so ein Reiseblog eigentlich da ist. Wo ist der Mehrwert? 

Quantität

Egal in welches Land man reisen möchte, es gibt bereits zahlreiche Reiseführer dazu. Diese enthalten umfangreiche Informationen rund um Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels. Ein Reiseblog wird nur sehr schwer so umfangreich sein können. 

Aktualität

Die meisten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels sind im Internet vertreten. Öffnungszeiten, Eintrittspreise und aktuelle Bewertungen sind durch eine schnelle Googlesuche herauszufinden. Ein Reiseblog kann diese Aktualität kaum bieten. 

Unterhaltung

Ein Reiseblog kann unterhalten und persönliche Geschichten und Erlebnisse von Reisen erzählen. Mein Eindruck ist allerdings – und mir persönlich geht es selbst so -, dass man entweder Informationen zu einer Reise sucht, dabei möchte man aber nicht lange lesen sondern schnell und überblicksartig Antworten erhalten. Oder man möchte unterhalten werden. Dann greift man aber eher zu einem Magazin oder Buch mit Reportagen und Reiseberichten. 

Was kann also ein Reiseblog bieten? 

Drohnenblick auf kleines Boot

Worum es beim Reisen geht

Der Reisende sieht Dinge, die ihm unterwegs begegnen, der Tourist sieht das, was er sich vorgenommen hat zu sehen. 

G.K. Chesterton

Nicht nur die Frage des Sinns eines Reiseblogs beschäftigte mich. Ich konnte mich mit dem bisherigen Format, mit seinen umfangreichen Artikeln zu einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Restaurant- und Hoteltipps auch nicht mehr identifizieren. 

Warum? Meine eigene Art des Reisens hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Während ich für meine erste große Reise nach Asien noch zig Reiseführer und Blogs durchforstet habe und eine lange Liste für Sehenswürdigkeiten und Restaurantempfehlungen geschrieben habe, reise ich mittlerweile überwiegend ohne Plan. 

Meine Erfahrungen beim Reisen haben mir gezeigt, dass es vor allem die unerwarteten Fundstücke und Erlebnisse sind, die als besondere Erinnerungen zurückbleiben. Der Besuch von Sehenswürdigkeiten, über die man sich im Vorhinein informiert hat, wird dagegen schnell zu einem „Abhaken“. Entdeckt man dagegen zufällig eine Sehenswürdigkeit, ist die Faszination meistens viel größer. Dabei muss es nicht einmal etwas grundsätzlich Unbekanntes, oder ein „Geheimtipp“ sein. Allein die Tatsache, dass man vorher nichts davon wusste und ihn selbst entdeckt hat, macht den Ort zu etwas Besonderem.

Bulli Rückspiegel

Weniger ist mehr

Mein wichtigster Tipp für jede Reise ist daher mittlerweile, sich möglichst wenig vorzunehmen. Natürlich „riskiert“ man dadurch, einige Sehenswürdigkeiten nicht zu sehen. Ob man dabei aber etwas verpasst, ist eine Frage des Blickwinkels. Besucht man stattdessen jede der empfohlenen Sehenswürdigkeiten, verpasst man nämlich schnell noch viel mehr. Die eigentliche Reise. Das Erlebnis. Die Erfahrung. 

Deshalb habe ich mich dazu entschieden, meinen Reiseblog ab sofort unter das Motto „Weniger ist mehr“ zu stellen. Anstatt einer Vielzahl von Artikeln pro Land, fasse ich meine persönlichen Highlights jeweils in einem einzigen Artikel zusammen. Neben den Highlights zeige ich auch die Orte und Sehenswürdigkeiten, deren Besuch sich nicht so sehr lohnt. 

Dadurch möchte ich nicht dazu animieren, noch schneller zu reisen oder noch mehr Länder und Orte in kurzer Zeit zu besuchen. Stattdessen lade ich dich dazu ein, Mut zur Lücke zu haben. Halte die Liste für die Reise bewusst kurz und lass genug Platz auf dem Papier für deine eigenen Entdeckungen.

Meine Vorschläge für die lohnenswertesten Orte kannst du dir übrigens jeweils am Ende der Artikel als Merkzettel im PDF-Format herunterladen. Damit bleibt dir noch genug Zeit, zu reisen und deine eigenen Highlights zu entdecken. 

Viel Spaß! 

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