Vietnam

Tops und Flops: Meine Vietnam Reisetipps

Im April 2017 reiste ich 15 Tage Tage durch Vietnam. Wieso 15 Tage? Weil man damals als Deutscher 15 Tage ohne Visum durch Vietnam reisen durfte. Es wäre natürlich auch kein Problem gewesen, ein Visum zu beantragen – aber ich ahnte schon, dass Vietnam nicht mein Favorit in Südostasien werden würde.

In diesem „Tops & Flops“- Beitrag zeige ich dir meine persönlichen Vietnam Reisetipps. Du bekommst hier also eine Übersicht darüber, welche Orte in Vietnam sich meiner Meinung nach lohnen und welche nicht. Damit möchte ich dich dazu einladen, deine Liste für deine Reise durch Vietnam so klein wie nötig zu halten. So bleibt dir noch genug Zeit, das Land abseits des Tourismus zu entdecken und deine eigenen Highlights zu finden. Und darum geht es doch beim Reisen!

Erfahre mehr zu meiner Reihe „Tops & Flops“.

Die Liste meiner Highlights für Vietnam kannst du dir übrigens als Merkzettel am Ende des Beitrags als PDF herunterladen. 

Wer schreibt hier eigentlich?

Vietnam Reisetipps: 9 Tops und Flops Vietnam Reisetipps

Ich bin Katharina, wohne in Hamburg und verbringe so viel Zeit wie möglich draußen. Am liebsten am Meer. Egal ob mit Surfboard, Kite oder Segelboot, Hauptsache Wassersport. Die Küsten Europas mit dem Van erkunden oder mit dem Rucksack die Welt.

Reise nach Vietnam? Aktuelle Empfehlungen

Lohnt sich eine Reise nach Vietnam?

Vietnam hat definitiv schöne Ecken, der Tourismus hat dem Land aber wirklich nicht gut getan. Wer Vietnam richtig kennen lernen möchte, muss wahrscheinlich viel Zeit mitbringen und sich abseits der touristischen Pfade bewegen. 

Mein Favorit in Südostasien wurde Vietnam daher nicht. Wer sich zwischen Vietnam und den Nachbarländern entscheiden muss, dem empfehle ich daher eher eine Reise nach Myanmar, Thailand oder Kambodscha.

Wie ist die aktuelle Lage in Vietnam?

Vietnam hat auf Covid-19 sehr streng reagiert und seine Grenzen geschlossen. Die Einreise zu touristischen Zwecken ist bis heute (Februar 2022) nicht möglich. Eine Reise nach Vietnam muss also warten. Den jeweils aktuellen Stand kannst du auf der Seite des Auswärtigen Amts nachlesen.

15 Tage Vietnam: Die Route

Meine Reise durch Vietnam begann in Hanoi, wo ich ein Wochenende blieb. Von Hanoi reiste ich die Küste entlang Richtung Süden. Per Nachtbus ging es zum Phong Nha Ke Bang Nationalpark, dem Highlight meiner Vietnamreise. Dort unternahm ich eine zweitägige Dschungeltour mit Campen in einer Höhle an einem unterirdischem Strand – die Tour war grandios und ist der wichtigste meiner Vietnam Reisetipps! 

Über Dong Hoi führte meine Reiseroute durch Vietnam weiter nach Hue, der alten Kaiserstadt. Dieser Ort bietet die meisten Sehenswürdigkeiten auf der Route und der Besuch der Kaisergräber lohnt sich sehr. Von dort aus ging es weiter nach Hoi An, das oft als Highlight in Vietnam betitelt wird. Für mich war Hoi An eher enttäuschend. 

Als Flop stellte sich auch Mui Ne heraus. Die kleine Stadt am Meer sollte ein Strandurlaub während der Reise durch Vietnam werden, ist meine Meinung nach aber nicht empfehlenswert. Meine Reise durch Vietnam endete in Ho-Chi-Minh-City (HCMC) und einer Tagestour ins Mekongdelta

Mein Fazit zu Vietnam: Der Norden von Vietnam lohnt sich meiner Meinung nach mehr als der Süden. Vor allem wenn man nicht viel Zeit im Land verbringt, sollte man sich besser auf Hanoi, Hue und die Landschaft im Norden konzentrieren. Generell habe ich in Vietnam die Erfahrung gemacht, dass Touren und Ziele, die einfach und schnell erreichbar sind, sehr touristisch sind. Touristisch bedeutet in Vietnam: aufdringlich, unauthentisch, gehetzt. 

Mein wichtigster Vietnam Reisetipp ist daher: Zeit nehmen. Zeit, um Vietnam abseits der touristischen Pfade zu erkunden. Ich bin mir sicher, dass dort noch irgendwo das schöne und authentische Vietnam existiert. 

Vietnam Reisetipps: 9 Tops und Flops Vietnam Reisetipps

Hanoi

Tops in Hanoi

Hanoi hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Stadt ist für asiatische Verhältnisse klein und überschaubar und bietet einen guten Mix aus Sehenswürdigkeiten, authentischem Vietnam, ruhigen Plätzen und abendlichem Trubel. Hanoi lohnt sich vor allem am Wochenende, denn da erwacht das „Old Quarter“ am Abend zu einer Art Festivalgelände.

Die meisten Straßen des Old Quarter sind abends für Fahrzeuge gesperrt und werden zur „Walking Street“. Dort tummeln sich Verkäufer der typischen Souvenirs, kleine schrille Straßentheater und Open-Air-Prediger, zahlreiche Streetfood-Stände und Fässer mit „Bia Hoi“, einem Bier, das täglich frisch gebraut wird und sich nur sehr kurz hält. Bei dem unschlagbar günstigen Preis von ca. 20 Cent pro Becher ist es gut, dass der Alkoholanteil nur bei 3 Prozent liegt. Wer noch mehr für einen lustigen Abend braucht, der kann sich einen der „Happy Balloons“ kaufen, einen Luftballon, der mit Lachgas gefüllt wird. Highlight im Old Quarter sind jedoch weder Bier, noch Essen oder Lachgas sondern die Straßenmusiker, die an vielen Ecken hervorragende Live-Musik zum Besten geben.

Der Don Xuan Markt im Norden des Old Quarter ist sehenswert aber nichts für schwache Gemüter: In der „Fischabteilung“ werden Frösche zuerst geköpft, schneller gehäutet als man sich eine Socke auszieht und landen dann zuckend auf einem Haufen neben fast kopflosen Schildkröten. 

Etwas ruhiger gehts am schönen Hoan-Kiem See zu. Über eine knallrote Brücke gelangt man auf die Jadeberg Insel, auf der ein kleiner Tempel steht. Die Insel und der Tempel sind meiner Meinung nach die schönste Sehenswürdigkeit in Hanoi. 

Bei genug Zeit lohnt sich außerdem ein Spaziergang durch den Park des Präsidentenpalasts und ein Besuch der Tran Quoc Pagode

Flops in Hanoi

Das Wasserpuppen-Theater ist schrill und schräg. Es ist kein echter Flop, aber wer sich zwischen Theaterbesuch und abendlichem Streifzug durch das Old Quarter entscheiden muss, sollte sich lieber durch die Straßen treiben lassen.

Der Besuch des Ho-Chi-Minh Mausoleums ist (damals) nur am Vormittag möglich und wohl mit langen Wartezeiten verbunden.

Straße im Old Quarter von Hanoi
Räucherstäbchen in Tempel auf Jadeberginsel in Hanoi
Frösche auf dem Don Xuan Markt in Hanoi

Höhlencamp im Phong Nha Nationalpark

Der Phong Nha Ke Bang Nationalpark ist ein etwa 86.000 Hektar großer Dschungel mit Karstfelsen und einer Vielzahl von Höhlen – unter anderem der größten der Welt. Das Angebot für Höhlentouren ist groß. Ich buchte schon vorab eine Tour zur Höhle „Hang En“. Sie ist zwar nicht die größte Höhle, hat aber einen unterirdischen Strand mit See, an dem man die Nacht im Zelt verbringt. Die gesamte Tour ist ein großartiges Erlebnis und deshalb mein absoluter Reisetipp für Vietnam. 

Auf der zweitägigen Tour marschiert man zunächst bergab zu einem kleinen Dorf im Dschungel und wandert dann über weite Ebenen mit Blick auf die Karstfelsen und durch glasklare Flüsse. Einer dieser Flüsse führt unter einem Felsen hindurch in die Höhle. Durch die Dunkelheit folgt man dem Fluss und erreicht so die Halle der Höhle. Nach einer Expedition zum anderen Ende der Höhle, einer kalten Schwimmsession im unterirdischen See und einer Nacht im Zelt, folgt am zweiten Tag der Tour der Rückweg.

Abenteuerlich ist dabei die Expedition in die „Cold Cave“. Diese schmale aber sehr lange Höhle kann nur über einen unterirdischen Gang, der halb unter Wasser steht, erreicht werden. Mit Schwimmwesten und Helmen heißt es Schwimmen durch die Dunkelheit. Die Lichtkegel der Helmlampen fallen auf bizarre Felsformationen und glitzernde Gesteine und im Innern der Höhle warten Tropfsteinformationen und filigrane Fossilien. Ein weiteres Highlight der Tour. 

Entlang kleiner Flüsse und leuchtend grüner Palmen geht es gemeinsam mit riesigen Schmetterlingen zurück Richtung Zivilisation. Ein steiler Trampelpfad führt durch die schwüle Hitze hinauf zur Straße. Und dann ist es geschafft – ein tolles Abenteuer!

Dschungeltrek im Phong Nha National Park
Höhleneingang Phong Nha National Park in VIetnam
Zelten am Strand in Hang En Höhle in Vietnam

Dong Hoi

Dong Hoi ist die nächstgrößere Stadt nach dem Phong Nha Nationalpark. Die Stadt ist nicht sonderlich hübsch und lohnt sich daher nicht unbedingt für einen Besuch. Sie liegt zwar am Meer, doch die Strände sind nicht sehr schön. 

Mit sehr viel Glück gibt es in Dong Hoi – und an anderen Küstenorten Vietnams (z.B. Da Nang, Mui Ne oder Hoi An) surfbare Wellen oder Wind zum Kiten. Die Infrastruktur für Surfer ist aber nicht sehr entwickelt. 

Boote in Dong Hoi
Fischerboote in Vietnam
Surfbretter am Strand von Dong Hoi

Hue

Umgebung von Hue erkunden 

Hue selbst ist nicht gerade ein Highlight. Umso mehr sind es aber die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Vor allem die Kaisergräber sind beeindruckende Bauwerke und idyllische Oasen. Man kann sie als Teil einer Gruppentour besuchen, ist dann aber zeitlich gebunden. Alternativ kann man sich einen privaten Fahrer nehmen, was aber sehr teuer ist. Die flexible und günstigere Alternative ist, die Wege zu und zwischen den Kaisergräbern mit dem Taxi zu fahren. 

Top 5 in Hue

Der Besuch der Zitadelle lohnt sich auf jeden Fall. Das Areal ist so weitläufig, dass man dort gut 2-3 Stunden verbringen kann. Zu sehen gibt es zahlreiche, verzierte Tore und Tempel, idyllische Gärten und Kolonnadengänge. 

Sehr schön ist auch das Tu Doc Grab, ein großer Park inmitten eines Waldes mit kleinem See in seiner Mitte. Um den See stehen Mausoleen, verziert mit gelben Steinen und große Wächterfiguren. 

Das Khai Dinh Grab ist zwar viel kleiner, bietet dafür einen tollen Blick in die umliegende Landschaft. Treppen führen hinauf auf verschiedene Ebenen und die Steinfiguren sehen aus wie ein überdimensionales Schachbrett.

Besonders idyllisch ist das Minh Mang Grab, gelegen an einem großen See inmitten von Bergen und Bäumen. 

Am Abend lohnt sich ein Besuch der Thien Mu Pagode. Vom Flussufer kann man gut den Sonnenuntergang genießen.

Statuen am Tu Doc Grab in Hue
Aussicht vom Khai Dinh Grab in Hue
Sonnenuntergang an der Thien Mu Pagode in Hue

Da Nang

Im Rahmen einer Halbtagestour von Hue nach Hoi An kann man den Wolkenpass und die Marmorberge bei Da Nang besuchen. 

Da Nang als Zwischenstop

Auf dem Weg dorthin hält man auch bei der Thanh Toan Tile Brücke außerhalb von Hue und dem Lang Co Beach Resort. Beide Zwischenstopps sind ganz nett, müssten aber auch nicht sein. Der Stopp am Strand ist gerade lang genug für einen kurzen Sprung ins Meer. 

Serpentinen führen hinauf zum Hai-Van-Pass, dem „Wolkenpass“, von dem aus man einen tollen Blick genießt. Allerdings nur sehr kurz, denn nach einem kurzen Fotostopp geht die Tour weiter. 

Die Marmorberge (Marble Mountains) sind 5 Karstfelsen in der Nähe von Da Nang, die nach den 5 Elementen benannt sind. Im Rahmen der Tour nach Hoi An besuchen wir nur den Wasserberg. Leider bleibt uns nur eine Stunde für die Besichtigung, was viel zu knapp ist. Es reicht gerade so um auf den Aussichtspunkt zu gelangen, von dem aus man einen tollen Rundumblick auf die anderen Marmorberge hat. Noch ein schneller Blick in die Huyen-Khong-Grotte, die durch ein Loch im Fels beleuchtet wird, und schon muss man zurück zum Van. 

Top oder Flop?

Wenn man ohnehin von Hue nach Hoi An reist, ist die Tour keine schlechte Wahl um noch ein bisschen was von Vietnam zu sehen. Rückblickend hätte ich allerdings gern mehr Zeit in den Marmorbergen verbracht. Es lohnt sich also wahrscheinlich, Da Nang als Ziel auf die Reiseroute durch Vietnam zu setzen. 

Alte Than Toan Tile Brücke in Dong Hoi
Lang Co Strand in Vietnam
Sonnenlicht in Huyen Khong Grotte in Vietnam

Hoi An

Hoi An – ein Flop

Hoi An wird oft als der Vietnam Reisetipp schlechthin beschrieben. Für mich war Hoi An aber kein Highlight. Das Zentrum mit seinen gelben Häusern am Fluss und zahlreichen Lampions sieht zwar hübsch aus, ist aber sehr unauthentisch, denn es beherbergt fast nur Restaurants und Geschäfte.

Auch die Sehenswürdigkeiten empfand ich als eher langweilig. Das Tan Ky Old House ist in 3 Minuten durchschritten, die Japanische Brücke total überlaufen und auch der Quan Công Tempel ist nicht sehr beeindruckend. Einzig die Phuoc Kien Versammlungshalle ist ganz hübsch mit ihren vielen pinken Blüten und dem verzierten Tor. 

Top in Hoi An

Empfehlenswert ist allerdings ein Kochkurs in der Kochschule „Red Bridge Cooking School“. Sie beinhaltet einen Marktbesuch und eine halbstündige Bootsfahrt  zur Kochschule, die außerhalb von Hoi An am Fluss gelegen ist. Im Garten mit Blick aufs Wasser hat jeder seinen eigenen Kocher und kocht unter Anleitung verschiedene vietnamesische Gerichte nach. Highlight ist die Zubereitung von Summerrolls – inklusive Herstellung von frischem Reispapier über Wasserdampf. 

Straßen von Hoi An
Lampions in Hoi An
Kochkurs in Hoi An

Mui Ne

Mui Ne – ein Flop

Mui Ne stellte sich als der größte Flop in Vietnam heraus. Der Strand ist nicht sonderlich schön und der Ort eine russische Enklave. Da die meisten Touristen in Mui Ne russischer Herkunft sind, findet man in Restaurants und Geschäften mehr Kyrillisch als Vietnamesisch. 

Für Kitesurfer bietet sich hier die Möglichkeit einer Kitesession. Da ich damals noch nicht kiten konnte, kann ich nicht viel zum Spot sagen. 

Tour zu den Sand Dunes

In der Umgebung von Mui Ne befinden sich die „White Sand Dunes“ und die „Red Sand Dunes“. Im Rahmen einer Tour fährt man zunächst zum Sonnenaufgang zu den White Sand Dunes und kann dort für weiteres Entgelt einen Quad mieten. Viel Zeit zum Erkunden bleibt jedoch nicht und so bleibt man zwangsläufig im Pulk mit allen anderen Touristen. Bei den Red Sand Dunes bleibt ebenfalls nur kurz Zeit um hinauf zu klettern und ein paar Fotos zu schießen. Ein weiterer Stopp wird in einem Fischerdorf eingelegt. Die bunten Fischerboote und Fänge aus dem Meer sind zwar sehr fotogen – wahrscheinlich aber inszeniert. Zu guter Letzt hält man beim „Fairy Stream“ – einem kleinen Strom entlang roter und weißer Sandsteine. Durch den rotbraunen Matsch watet man eine Weile herum – gemeinsam mit all den Gesichtern, die man bereits bei den ersten drei Stopps gesehen hat. 

Fazit zur Tour: Die Tour zu den Sanddünen ist ein einziges Touri-Klischee und ein riesiger Flop. Die Sanddünen sind landschaftlich allerdings sehr schön. Wer ohnehin in Mui Ne ist und ein eigenes Fortbewegungsmittel hat, sollte die Dünen auf eigene Faust besuchen. Nur für die Dünen lohnt sich eine Reise nach Mui Ne aber nicht. 

Sonnenaufgang an der White Sand Dune in Mui Ne
Red Sand Dune in Mui Ne
Fischer in Mui Ne

HCMC

HCMC oder Hanoi?

Ho-Chi-Minh-City, HCMC, Saigon – wie auch immer man die Stadt nennt, sie findet sich wahrscheinlich auf jeder Reiseroute durch Vietnam. Völlig zu Recht, denn HCMC ist auf jeden Fall beeindruckend. Trotzdem bleibe ich dabei: Wenn die Wahl zwischen Norden oder Süden fallen muss, würde ich die Hauptstadt Hanoi und den Norden von Vietnam empfehlen. Hanoi ist „vietnamesischer“ und traditioneller. HCMC ist eine Großstadt mit Wolkenkratzern, wie man sie auch in anderen asiatischen Metropolen vorfindet. 

Top in HCMC

Was HCMC auszeichnet, sind nicht etwa vietnamesische Traditionen sondern Überbleibsel der Kolonialzeit. Die schönsten Fassaden des Kolonialviertels findet man rund um die Straße Dong Khoi. Vor allem die alte Post „Hôtel des Postes“ und der Rathausplatz „Ho-Chi-Minh-Square“ lohnen sich für einen Besuch.

Eine grandiose Aussicht auf HCMC hat man vom dem Bitexo Financial Tower mit seinem 360° Skydeck. Der Eintritt ist erschwinglich und ich kann einen Besuch sehr empfehlen.

Flop in HCMC

Die Kathedrale Nôtre Dame ist von außen sehenswert. Nach den etwas komplizierten Öffnungszeiten muss man sich nicht richten, denn von innen ist die Kathedrale nicht sehr spektakulär. 

Postgebäude in HCMC in Vietnam
Aussicht auf HCMC in Vietnam
Rathaus und Statue von Ho Chi Minh in Vietnam

Mekong

Das Mekongdelta liegt südlich von HCMC und ist ein Labyrinth aus Flüssen, einfachen Dörfern am Wasser und schwimmenden Märkten. Aus HCMC werden verschiedene Touren ins Mekongdelta angeboten. Ich hatte mich für eine Tagestour nach Cai Be entschieden – was sich als weiterer Touri-Flop in Vietnam herausstellte. 

Touri-Flop: Tagestour ins Mekongdelta

Mit einem motorisierten Holzboot fährt man über den Mekong – eigentlich zu einem schwimmenden Markt. Dieser findet allerdings nur am frühen Morgen statt. Zur Zeit unserer Ankunft am späteren Vormittag ist kaum noch ein Boot unterwegs und das rege Treiben und Handeln bereits beendet. Hiernach schließt sich eine Reihe von Touri-Stopps an: Auf Coconut-Island zeigt man, wie Kokosbonbons und Reispapier hergestellt werden. Nach einer zehnminütigen Radtour erhält man ein Sandwich in einem Garten und kann dabei eine Python im Käfig beobachten und wird im Anschluss etwa 20 Minuten mit einem kleinen Holzboot über einen Kanal geschippert. Selber rudern darf man nicht, dafür aber einen vietnamesischen Strohhut aufziehen. Danach folgt noch Tee zu vietnamesischer Volksmusik, Sprechgesang und schauspielerischen Einlagen. 

Top im Mekongdelta

Das Mekongdelta selbst ist eigentlich sehr schön und die kleinen Dörfer entlang des Ufers sehr faszinierend. Meine Empfehlung für das Mekongdelta ist daher die selbe wie für ganz Vietnam: entweder mit Zeit und abseits der Touritouren oder gar nicht. Wer einige Tage Zeit hat, kann sich ein Homestay oder kleine Unterkunft in einem der Dörfer im Mekongdelta suchen und von dort aus die Umgebung erkunden. Davon hat man sicherlich mehr, als von einer organisierten Tour. 

Häuser in Cai Be am Mekong
Häuser und Kirche in Cai Be am Mekong in Vietnam
Ruderboot am Mekong

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