Fotoparade 1-2017: Meine Highlights des ersten Halbjahres

Ein halbes Jahr in Fotos
– Fotoparade 2017 Teil 1 –

Michael von „Erkunde die Welt“ richtet zum 5. Mal eine Fotoparade aus, an der zahlreiche Reiseblogger teilnehmen.

Aufgabe ist es, die sechs schönsten Fotos des ersten Halbjahres vorzustellen.
Der besondere Kniff: die Fotos müssen sechs Kategorien zugeordnet werden.

Diesmal lauten die Begriffe:

„ungewöhnlich“
„entspannt“
„fern“
„beleuchtet“
„alt“
„schönstes Foto“

Für mich ist es nicht nur die erste Teilnahme, sondern auch ein ganz besonderer Anlass, denn nicht nur ist heute Einsendeschluss – es ist auch mein letzter Tag in Bangkok.
Nachdem ich diese aufregende Stadt drei Monate lang mein Zuhause nennen durfte, geht es morgen früh weiter nach Bali und dann zurück nach Deutschland. Damit endet eine großartige Zeit, in der ich soviel gesehen und erlebt habe, dass es sich wohl kaum in sechs Fotos zusammenfassen lässt.

Ich werde es dennoch versuchen – und wie der Zufall es will, habe ich im letzten halben Jahr exakt sechs Länder besucht – eines für jede Kategorie.

Also lasst euch nochmal mitnehmen, auf einen Rückblick meiner Reise…

 

ungewöhnlich
Bei einer Reise durch Asien gibt es ständig Situationen und Anblicke, die ungewöhnlich sind. Doch „ungewöhnlich“ ist ziemlich relativ und man gewöhnt sich erstaunlich schnell an die „Ungewöhnlichkeit“. Irgendwann saßen wir neulich auf dem Balkon einer Bar und merkten erst nach einer halben Stunde, dass ein ca. 1 Meter dicker Strang an Stromleitungs-Wirrwarr direkt vor unserem Auge hing. Wir hatten uns mittlerweile offenbar so sehr an die allgegenwärtigen Kabelsalate gewöhnt, dass wir sie einfach nicht mehr wahrnahmen…

Es gibt aber dennoch einen Ort, der war so ungewöhnlich, dass er auch bei aller Relativität und Subjektivität ungewöhnlich bleibt:
Ein Camp an einem unterirdischen See in einer Höhle im vietnamesischen Dschungel. Wir haben dort einen Nachmittag und eine Nacht verbracht, lauschten zum Einschlafen dem Schwalbengeschnatter und Flügelschlagen der Fledermäuse und erlebten die komplette Finsternis.


Hang En Cave, Phong Nha Ke Bang Nationalpark, Vietnam

 

entspannt
Zu dieser Kategorie gehört natürlich ein Strandbild. Doch welches? Wir haben Strände in Vietnam, Kambodscha und Thailand besucht. Der schönste und paradiesischste war ganz klar auf dem kambodschanischen Koh Rong Samloem. Doch anstatt euch nun das perfekte Postkartenmotiv zu zeigen, entscheide ich mich für den Strand, der mich am meisten überrascht hat: in Hongkong! 

Auf Lantau Island, der Insel, auf der sich auch der Flughafen befindet, entdeckten wir einen wunderschönen Strand. Fotogene Felsen ragten aus dem Meer hinaus, im Hintergrund erhoben sich Berge und die untergehende Sonne tauchte alles in goldenes Licht. Wer hätte so etwas vor den Türen dieser riesigen asiatischen Metropole erwartet? Wir nicht.


Upper Cheung Sha Beach, Lantau Island, Hongkong

 

fern
So gern ich auch am Strand sitze und aufs Meer hinaus schaue, so sehr faszinieren mich auch die Fernsichten. Ob Turm, Dachterrasse oder Berg – ich muss überall hoch.
Einen der schönsten Ausblicke hatten wir [Spoileralarm – der Bericht ist in Arbeit] im Süden Koh Taos, vom John-Suwan-Viewpoint.


John-Suwan-Viewpoint, Koh Tao, Thailand

 

beleuchtet
Der Titel für die Stadt der Lichter geht ganz klar an: Singapur.
Ob Skyline, Lightshow oder die wunderschön beleuchteten Supertrees in den Gardens by the Bay – alles funkelt in bunten Lichtern.


Supertree in den Gardens by the Bay, Singapur

 

alt
Alte Tempel findet man in Südostasien vielerorts. Die mit Abstand bekanntesten Tempelanlagen sind die im kambodschanischen Angkor. Jeder kennt natürlich den riesigen Angkor Wat. Doch am schönsten fand ich die vielen filigranen Reliefs, die man an den meisten Tempeln findet. Am künstlerischsten ist die Terrasse des Lepra-Königs, ein kleiner Gang mit unzähligen, hübschen Hindu-Darstellungen. 


Terrasse des Lebrakönigs, Siem Reap, Kambodscha

 

schönstes Foto
Die letzte Kategorie ist wohl die schwerste. Ich habe in den letzten 5 Monaten …. Fotos geschossen. Vor jedem neuen Blogbeitrag heißt es wieder stundenlanges aussortieren und die schwere Qual der Wahl. Doch welches ist nun das Schönste? Und was macht es zum Schönsten?

Ich habe mich für den Sonnenaufgang in Bagan entschieden. Natürlich ist es einer der meist fotografierten Momente. Doch für uns war der Moment trotzdem etwas ganz besonders. Die Menschenmenge auf der Shwesandaw Pagode hatte sich schon etwas aufgelöst und wir waren ein bisschen enttäuscht, weil die Sonne recht unspektakulär aufgegangen war und die fotogenen Ballons waren auch nirgendwo zu sehen.
Doch plötzlich – als wir gerade gehen wollten – färbte sich der Himmel doch noch knallorange. Die Pagodenlandschaft zeichneten sich als wunderschöne Silhouetten davor ab und auch die Ballons zierten auf einmal den goldenen Himmel. Es war erst der fünfte Tag unserer Reise, doch es blieb einer der eindrucksvollsten und schönsten Momente.


Shwesandaw Pagode, Bagan

 

 

3 Kommentare


  1. Liebe Katharina,

    diese Bilder sind alle wirklich einfach nur wunderschön 🙂
    Ich liebe es aber generell, mir Deine Berichte durchzulesen und die tollen Bilder anzuschauen.
    Komm heil wieder in Deutschland an.

    Viele Grüße,

    Tabea

    Antworten

  2. Tolle Eindrücke hast du da eingefangen!
    Vielen Dank für deinen schönen Beitrag!

    Lg Michael

    Antworten

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