Palma de Mallorca

von der Hauptstadt über die Insel

Palma de Mallorca

Mallorcas Hauptstadt Palma de Mallorca besuchen wir erst am Ende unseres Urlaubs. Unser Flug nach Hamburg ist erst am Nachmittag und so nutzen wir den halben Tag um uns Palma anzusehen. 

So viel schon vorab: nach einer Woche Ruhe, Entspannung und Roadtrips durch Mallorcas wunderschöne Landschaft, überforderte uns das trubelige Palma ziemlich. Ich würde daher empfehlen, Palma de Mallorca eher bei Beginn der Reise zu besuchen.

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Karte Mallorca

Anreise nach Mallorca

Die Anreise nach Mallorca dürfte beinah jeden zunächst zum Flughafen in Palma de Mallorca führen. Zahlreiche deutsche Städte fliegen “PMI” an – immerhin ist Mallorca eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und wird daher auch gern mal Deutschlands 17. Bundesland genannt. 

Der Anflug auf Palma de Mallorca ist bei richtigem Wetter bereits ein Erlebnis für sich und der schöne Blick hinab auf die Küste und die Marina von Palma gratis. 

La Seu – die Kathedrale von Mallorca

Den Mietwagen lassen wir in einem Parkhaus in der Nähe der Küste stehen und steuern eines der Wahrzeichen von Palma de Mallorca an: die Kathedrale “La Seu”. Während in vielen europäischen Städten Kirchen und vor allem große Kathedralen eher zentral in der Stadt liegen, liegt La Seu beinah direkt am Meer. Nur  die Küstenstraße und der Parc de la Mar mit seiner Lagune liegen dazwischen. Ein paar Stufen führen hinauf zum Vorplatz der Kathedrale, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Park und das dahinterliegende Meer hat. 

Direkt gegenüber der Kathedrale liegt der Königspalast L’Almudaina. Im Baustil kann man noch die Zeit der Mauren auf Mallorca erahnen, gleicht die Fassade doch teilweise marokkanischen Gebäuden. 

Unterwegs in Palma

Von der Kathedrale streifen wir durch die Gassen von Palma de Mallorca Richtung Norden, vorbei an der schönen Fassade des Rathauses Ajuntament de Palma und dem Consell de Mallorca, dem Sitz der mallorquinischen Verwaltung, mit seinen kleinen Türmchen. Besonders schön ist der Plaça Major mit den gelb getünchten Häuserfassaden ringsherum. Doch uns wird es in in den vollen Gassen, dem Gedränge und Gehupe zu stressig und ich merke, wie schnell die wunderschöne Ruhe der letzten Woche ins Wanken gerät. 

Anstatt weiter durch Palmas Gassen zu streifen, flüchten wir uns zum Hafen von Palma de Mallorca. Hier ist es vergleichsweise ruhig und man kann entspannt an den weißen Segelbooten entlang spazieren. Auf der Hafenmole entdecken wir das Restaurant Port Blanc. Es ist ziemlich schick, alles ist in weiß gehalten und von der Terrasse, zwischen weißen Vorhängen, lässt es sich gut aushalten. Wir haben Glück: es hat bei unserem Besuch noch nicht offiziell geöffnet und so erhalten wir ein hervorragendes Essen zum vergünstigten Preis. Doch auch heute sind die Gerichte bezahlbar und im Anbetracht des tollen Ambientes noch nicht überteuert.

Kloster auf dem Puig de Randa

Palma de Mallorca ist mit Sicherheit einen Besuch wert, doch eine Unterkunft sollte man sich in einem entspannten Ort auf der Insel suchen. Wir waren mit unserem Terrassen-Apartment in Cala Ratjada sehr zufrieden und empfanden es als idealen Ausgangspunkt für Tagestouren. 

Auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Cala Ratjada legten wir noch einen kleinen Zwischenstopp ein, den ich gerne zum Schluss noch weiterempfehlen möchte: den Puig de Randa, ein kleiner Berg, etwa 30 Kilometer östlich von Palma. Auf der Fahrt durch das beschauliche Dorf entdeckt man das ein oder andere hübsche Fotomotiv: vom Klatschmohn-Feld, über Windmühlen bis hin zu Orangenbäumen. 

Ziel ist das Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura auf der Spitze des Berges: alte Gemäuer, grüne Fensterläden, ein kleiner Garten mit Säulen und ein Hof mit einem spektakulären Blick über die weite Landschaft. In dem kleinen Café im Kreuzgang vergisst man schnell den Anreisestress und kann sich bei einem Stück Kuchen perfekt auf den Urlaub auf Mallorca einstimmen.

Unterkunft auf Mallorca: meine Empfehlung

Da Mallorca so klein ist, bietet es sich an, einen Ort als Ausgangspunkt zu wählen und von hier aus die Insel in Tagestouren zu erkunden. Sehr zu empfehlen ist Cala Ratjada. In der Hauptsaison ist es dort zwar recht touristisch, im Mai ist davon allerdings wenig zu spüren. Dafür gibt es eine gute Auswahl an Restaurants, Cafés und Bars. Vor allem ist Cala Ratjada ein sehr guter Ausgangspunkt für Tagestouren auf Mallorca.

Ein sehr empfehlenswertes Hotel in Cala Ratjada ist “The Sea Club” (Affiliate Link). Die kleine hübsche Anlage liegt etwas abseits des Trubels in Cala Ratjada, ist aber zu Fuß entlang der Küstenpromenade gut erreichbar. Das Areal besteht aus einigen kleinen Gebäuden mit gut ausgestatteten Apartments und teilweise privaten Terrassen. Hotelanlagen-Charakter sucht man hier zum Glück vergeblichst. Der Garten ist hübsch angelegt und blüht besonders im Mai in voller Pracht.  

Praktisches und Nützliches

  • Anreise und Fortbewegung

    Mit dem Auto braucht man vom Flughafen ins Zentrum von Palma etwa 20 Minuten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es etwa eine Stunde. 

    Wer von Mallorca mehr als nur Palma und den Ballermann sehen möchte, der sollte sich allerdings einen Mietwagen organisieren. Am besten mietetet man ein Auto direkt am Flughafen. 

  • Highlights Palma

    Wenig Zeit? Das sind meine zwei absoluten Highlights:

    Kathedrale

    Hafen

Karte Mallorca

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